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Eisenbart und Meisendraht ist das Literaturvermittlungsmagazin für geschundene Seelen. Jeden Monat wird ein neues Thema von unserem Schriftsteller*innenpool beackert und hernach in Radiowellen (Z) transformiert, in den Pod geschmissen und hier im Internet kybernetisch in den space gepresst.
Diese Seite ist gut, denn sie bietet eine einwandfreie Möglichkeit, in allen Beiträgen herumzustöbern, die im Rahmen von EB&MD veröffentlicht worden sind.

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"warum ich so kalt geworden bin." (~ Joker über Liebe #joker #fy #fyp #fypageシ #zitate #zitat #jokerface #motivation #liebe #verrat
"WIR SIND ALLE WASSER AUS VERSCHIEDENEN FLÜSSEN!!! DAS MACHT ES SO LEICHT, SICH ZU TREFFEN!!!! EINES TAGES WERDEN WIR GEMEINSAM
"Herr Präsident, wie gehen Sie mit all dem um?" (Clint Eastwood zu einem Stuhl)

Neue Textbeiträge

Beiträge Lyrik

Simon Borowiak: Lieblos

Ich sehꞌ etwas,was Du nicht siehst. Ich fühlꞌ etwas,was Du nicht fühlst. Ich hörꞌ etwas,was Du nicht hörst. Wann merkst Du endlich,dass Du störst? Du schaust mich anwie hundert Kühe. Ich stehe vor Dirwie ein Schwein. Du gibst Dir redlicher als redlichMühe, und ich will doch nurbei der Andren sein.
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Beiträge Prosa

Ella:r Gülden: Größer

Sie haben mir eine kleine sichere Zone übrig gelassen, in der ich mich frei bewegen kann. Für mich selbst ist es ein recht großes Gelände, doch ich kenne es in- und auswendig. An Grenzen stoße ich dabei nicht, zu groß ist auch meine Angst. Und die eigentliche Welt ist für mich ohnehin nicht mehr bereisbar, in ihrer Gänze unzugänglich. Ihre Größe ist für mich nicht zu bewältigen, ich lebe im Kleinen. Immer noch und nöcher. Nein, kleiner wird's hier wahrscheinlich nicht mehr. Es gibt ein paar von ihnen, die auf mich achten, auch wenn sie mich kaum mehr sehen können....
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Beiträge Lyrik

Carsten Stephan: Narren

Runde Köpfe, spitze Zungen,Stiller Weltschmerz, lautes Lachen.Ab und zu kommt eine NachrichtUnd es zeigt sich wer beleidigt. Dünner Bizeps, dicke Lippe,Werk mit Absicht, ohne Wirkung.Ab und zu kommt eine KlageUnd es plündert wer das Konto. Sanfte Augen, scharfe Blicke,Narrenfreiheit, Idealismus.Ab und zu kommt eine KugelUnd es greinen falsche Freunde.
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Beiträge Prosa Romanausschnitt

Sabrina Marzell: Klassenfrage

Sara und Caro schauen einen Film, eine Aufstiegsgeschichte. Die Geschichte löst inSara negative Gefühle aus! Sara fängt an Caro Vorwürfe zu machen. In derAuseinandersetzung driften die beiden auseinander. Ich hielt den Kopf aufgestützt auf meinem Ellbogen, der sich immer tiefer in die Sofalehnebohrte. Neben mir auf dem Sofa saß Caro und suchte die Fernbedienung. Ich richtetemich auf und legte die Decke, die ich mir um meine Beine gewickelt hatte beiseite. Danntastete ich mich vorsichtig durchs dunkle Zimmer zum Lichtschalter vor und knipste dasLicht an. Das kleine, unaufgräumte Zimmer wurde von einem kalten weiß durchflutet undder Schatten, der gerade noch über...
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Beiträge Kommentar Sachtext

Elias Hirschl: Über das Motiv der SAMSUNG MS 23 K 800 Watt Mikrowelle im Werk von Karsten Dorsch

Heute möchte ich einen Blick auf einen stark unterschätzten Autor werfen, ja vielleicht den unterschätztesten aller Zeiten. Karsten Dorschs Romane zeichnen sich durch ihre sprachliche Raffinesse aus, durch ihren Einfallsreichtum, ein diffiziles Einfühlungsvermögen zu seinen Figuren und eine enorme Detailkenntnis historischer Werke, zu denen er in seinen Büchern durchwegs stark Bezug nimmt. Ja seine Bücher sind gespickt mit Querverweisen, Zitaten und Anspielungen auf andere Werke und es würde Jahre dauern sie alle aufzulisten. Es gibt mehrere Theorien darüber, warum Dorschs Romane nie wirklich in den Literatur-Mainstream vordringen konnten. Manche halten sie für zu trist, andere für zu komödiantisch und wieder...
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Beiträge Lyrik

David Telgin: Kritik (be-) lebt

Die Kritiklebt Belebtdas Geschäft Schauwas die Verkaufszahlen zeigen Sie steigensteigen.
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Beiträge Lyrik

Harald Kappel: Vom Abstellen des Mangels

morgensist das Bedürfnis am Größtender Vortagist mit feuchten Erinnerungen gefülltder erste Schlucknicht vor neunist der Schwerstedie selbstauferlegte Beschränkungein täglicher Erfolgundein körperliches Mußdie Erleichterungsetzt augenblicklich eindie Freude niemalsder Tagwirdvom Abstellen des Mangelserfüllt
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Beiträge Hörspiele

Theobald Fuchs: Muggngiddafligga

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Beiträge Kommentar

Bettsy Bär: Kautschimänner

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Beiträge Lyrik Monolog

Lea Schlenker: Der Bär

Wäre ich lieberalleine eine Nachtin einem Waldmit einem Bärenoder einem Mann? Aus einem seltsamen Grunddenke ich Sachen wieeinem Bär könnte ich vielleicht noch ausweichenoder ihn irgendwie besänftigenich könnte mich totstellenoder versuchenlaut zu sprechen und ihn somit einzuschüchtern Ich denke an Bärenfallenund Honigfässeran Winnie Poos Freunde unddass sie mehr Angst von mir als ich von ihnen hätteUnd dass ich so laut über seine Witze lachen dürftewie ich willohne dass er sich gleich in mich verliebt Wäre ich lieberauf einer einsamen Inselmit Paddington oder einem Inceleinem gefrässigen Faulpelz oder einem schmierigen PinselWieso wird mir diese Frage überhaupt gestellt? Es ist vielleicht weil...
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Beiträge Erzählung Prosa

Benjamin Weissinger: HOLZ BALANCE MIT [Estragonmilch] weitere Personen

In einer Klasse wird gefragt, was die jeweiligen Großeltern der Kinder besonders gut kochen oder anders zubereiten können - oder konnten. Als Ira als letzte an die Reihe kommt, fällt ihr nichts ein. Sie hat auch gar keine Großeltern. Da sagt sie halb in ihre Hand: "Estragon Milch". Die Lehrerin ganz laut: "Was? ESTRAGONMILCH? Das kann ich mir ja garnicht vorstellen." Ira wird rot, die Kinder feixen, rufen "wäh", diese Dinge. Doch die Lehrerin kniet sich zu Ira hin und sagt, dass sie es nicht böse gemeint habe und alles gut sei. Dann macht die Klasse mit etwas anderem weiter....
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Beiträge Monolog

Matt S. Bakausky: Megastar

Jeder kennt mich, ich kenne niemanden. Man nennt mich den nächsten Michael Jackson. Ich bin ein Megastar. Überall wo ich hinkomme schreien die Frauen und fallen in Ohnmacht. Aber ich bin sehr schüchtern und bin am Boden geblieben. Manchmal habe ich sogar das Hochstaplersymptom. Dann glaube ich für vier bis fünf Stunden, dass ich ein Niemand bin und nichts zu bieten habe. Ich fühle mich auch oft sehr einsam, gerade unter Menschen, dann ziehe ich mich zurück für ein paar Wochen nach Altenried. In Altenried kennt mich niemand als Megastar und ich kenne jeden. Es ist meine Familie, mein Dorf....
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Beiträge Lyrik

David Telgin: Mega

Immer großund nie alleinwie eine Vorsilbesoll mega sein MegacoolMegageil MegastarkMegasound MegahertzMegabyte Das istmega krass Und machtmega Spaß.
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Beiträge Lyrik

Simon Borowiak: Geschlossene II

Sechs Uhr dreißig Morgenrunde.Setz Dich auf! Geh los! Gesunde!Lange Gänge,zähe Gänge,immer wieder,volle Länge,immer wiederBett bis Tür,wo ein Cherub sitzt dafürund liest Illustrierte.Elf Uhr dreißig Mittagsrunde.Seelenkrümmung. Neue Stunde.Kurze Gänge,enge Gänge,tausend Meisenim Gedränge,Bett bis Türund Tür bis Klo,laut bis Krachund Mensch bis Zoo.Einer muss mal kreischen.Sechs Uhr dreißig Abendrunde.Pharmaka in aller Munde.Dunkle Gänge,schwarze Gänge,immer wieder,volle Länge,Finsternis und Fehlbelichtung,Einsamkeit und Selbstvernichtung,leider stirbt man nicht im Schlaf.
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Beiträge Lyrik

David Telgin: Megacities

Megacitiesund MegasmogMegacitiesund Mega-LärmMegacitiesund MegaproblemeZu großZu lautZu stickigUnd vielzu nervend.
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Beiträge Lyrik

Harald Kappel: Murmeln

Beim Betreten des Saalestrinken wir Sandaus riesigen Urnenbis sich die Zeit bewegtschreitendziehen schwindelnde Gemälde vorbeiwir überqueren eine dunkle Schwelleauf der andren SeiteFische und Schalentiereschwarz wie Bleiim öden Raumauf dem Plakathinter dem Vorhangsuchen sie verlassene Muschelndie Anderen nicken fremdich weiß nichts davonatme graue Luftkein Erklärenbin alleinin dieser taubstummen Weltregiert das Schweigenrauschen Murmeln vorbeiklickern die Leere einmit Augenschussam Wetzellochsammeln sich die stillen Stimmender einsamen Nachtund machen mir Angstauf dem Plakatim öden Raumsuchen siemich
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Beiträge Kommentar

blumenleere: kawumm!

o, du groeszenwahnsinniges praefix, mega, das du – im wahrstensinne der worte mir nichts, dir nichts – aus eh schon gewaltigemschier unermessliches machst!, ja, wir wollen deutlich mehr von dir,wenn wir heraus, aus unseren ganz persoenlichen einsamkeiten –den dilettantisch wabernden ausbeulungen uns kategorisch eigenermickrigkeit – bewundernd dein ueberdimensionales vielleicht bloszpseudo-dasein konstatieren, als gegenpol zu der – ach wir oedenbloeden ereigniskonsumenten, denen wir kaum tatsaechlichemitspracherechte zugestehen koennen – uns zugewiesenennichtigen randexistenz: denn egal, wie & wo wir es auch drehen &wenden – liebe erde, die du uns notduerftig nur ertraegt –, du bist,was wir nie sind & ebenso wenig je sein...
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Beiträge Kommentar

Christian Knieps: Die megamoderne Gesellschaft

Die deutsche Sprache ist eine der kombinationsreichsten der Welt und lässt Wörter erschaffen, die mühelos selbst bei Schriftgrad 4 noch ein Trennzeichen benötigen. Doch aktuell muss diese Sprache einen Trend, einen sogenannten Megatrend managen, der bei beschleunigter Weltgeschwindigkeit kaum noch mit den Regeln der Sprache abzubilden ist. Wo früher der Komparativ das probate Mittel des Vergleichs und der Superlativ bei den meisten normalen Menschen verpönt war, so fühlt es sich in der heutigen Welt des Megapopulismus’ an, als würden nur noch Schnarchnasen und Ewiggestrige den Superlativ nutzen. Der neue Standard scheint der Megalativ, obwohl es nach dem Superlativ sprachtechnisch keine...
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Beiträge Lyrik

Harald Kappel: Mega Hoffnung

Am großen Schwarzen Flügelein kranker JungeHörner im Gesichtblass von Lebertranund Ratschlägener hörtTrommeln schlagenein schwebendes Konzertim ächzenden Dunkelein phonographisches Gespielauf der Fieberstirntreibende Wolkenein Schwall von Hilferufenein Verband am blutigen Augelinksdie Zunge balsamiertso still seit Beginn der Zeitrechtsohne Blickein konkaves Brillenglasein sonderbares Instrumentes schallt Schritteein Mannodereine Frauweiden sich ausentsetzlicher Applaus brandetdie Trommeln sabbernder Junge spielt blindden Schwarzen Flügelmitten im Stückentzündet die Hautsie juckt und nässtdas Elfenbein zerblutetaber der Junge spielt blindeine epileptische Melodieschöndas muss man ihm lassensehr schönund hofftauf einen Traum
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Beiträge Lyrik

Harald Kappel: der Fährmann

Das Ufer ist in ein fahles, silbriges Mondlicht getaucht.Du bist bereit, bereit für die letzte Fahrt.Es ist still, so still, so ruhig, so endgültig. Vor Dir der Fluss, wie gemalt,flüssige Farbe, zäh, tief, unüberwindlich, aber Du hast keine Angst.Als Du Deinen Fuß hineinsetzen willst, siehst Du Ihn auf der anderen Flussseite.Er sieht Dich an, ohne Augen, ohne Gefühl. Er ist nur ein Umriss.Schwärzer als alle Schatten, alles Licht weicht vor Ihm zurück.Er ist groß, größer als alles, was Du vor Ihm sahst.Er ist klein, kleiner als alles, was Menschen sich vorstellen können.Er lebt und Er ist tot,und Er spricht mit...
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